Der Feldhase - auch in Dornbirn zu Hause

Der Feldhase - auch in Dornbirn zu Hause
Foto: Andreas Eichler, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de

Im Dornbirner Ried, insbesondere im Gleggen und im Auwald der Dornbirner Ache leben Feldhasen. Dort finden die Hasen offene und halboffene Landschaft vor. Dort können sie sich in Mulden (Sassen) verstecken, dort finden sie als Nahrung grüne Pflanzen, Wurzeln, Baumrinde und Getreide. Dort können die Hasen das "Hasenpanier" ergreifen, also schnell davon laufen, wenn sie in ihrer Sasse doch entdeckt werden. Bis zu 70 Kilometer pro Stunde können Hasen im Notfall kurz laufen.

Das Biotopinventar von 2014 stellt Feldhasen im Gleggen als gefährdet vor: "An gefährdeten Tierarten kommen Feldhase, Braunbrustigel, verschiedene Fledermausarten, Sperber, Habicht, Wachtel, Bekassine, Baumfalke, Flußuferläufer, Gras- und Grünfrösche, Erdkröte, Gelbbauchunke, Berg- und Teichmolch, Ringelnatter, Blindschleiche und Zauneidechse vor." Dennoch gilt der Feldhase laut Vorarlberger Jagdgesetz als "jagdbares Wild."

Foto: Birkho https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de

Im Auwald der Ach finden viele Tiere Verstecke, neben dem Feldhasen auch Rehe, Füchse, Wiesel, Eichhörnchen und Siebenschläfer. Biber finden im Auwald alles, was sie brauchen. Die Bisamratte ist in den letzten Jahrzehnten vom Bodensee her eingewandert.

Zum österlichen Fruchtbarkeitssymbol sind die Feldhasen geworden, weil sie drei bis vier Mal im Jahr Junge bekommen und gleichzeitig zweifach trächtig sein können. Pro Wurf kommen eines bis fünf Junge zur Welt - mit Fell und sehend. Sie bleiben in ihren Sassen und werden zwei Mal am Tag von ihrer Mutter besucht und gesäugt.

Die Dornbirner Grünen wünschen allen Leserinnen und Lesern Frohe Ostern und wunderbare Frühlingstage!

Hier noch ein Buchtipp:

Chloe Dalton: Hase und ich, 2025

Die Autorin beschreibt, wie sie einen Feldhasen als Mitbewohner bekommt